Interview mit Dennis Thomas und Stephan Moll

Hier kommt das nächste Doppel-Interview, welches von unserem Beisitzer Walter Biba geführt wurde. Er hat mit Dennis Thomas, Vorstand für sportliche Angelegenheiten (Sportlicher Leiter), und Stephan Moll, Vorstand für Finanzen und Vereinsstruktur, gesprochen:

1.) Ihr beide habt euch schon während eurer aktiven Zeit als Spieler für das ehrenamtliche Engagement im Vorstand des SVA entschieden. Was hat euch dazu bewogen?

Stephan: Bei mir waren es eigentlich zwei wesentliche Faktoren. Zum einen waren Dennis und ich schon sehr lange vor unserer Vorstandsarbeit durch diverse Organisationstätigkeiten innerhalb des A- und B-Teams, zum Beispiel bei Diensteinteilungen, Festplanungen, Spielerverhandlungen u.ä., in unmittelbarem Austausch mit den Vorstandskollegen, sodass der Schritt ins „offizielle“ Vorstandsehrenamt für mich gar nicht mehr so abwegig war. Zum anderen hat unser Vorsitzender Günther Noll einen sehr großen Anteil an meiner Entscheidung, in das Vorstandsteam einzusteigen. Er hat sowohl mit Dennis als auch mit mir immer wieder das Gespräch gesucht und uns bekräftigt, mit unserem Engagement den Vorstand zu unterstützen und zu verjüngen. Der Verein liegt mir sehr am Herzen, und bis zu unserer Wahl in den Vorstand im Mai 2014 muss man offen zugeben, dass unser Vorstand ein recht hohes Durchschnittsalter hatte. Ich wollte daher meinen Teil dazu beitragen, um den Verein auch in den kommenden Jahren aufrecht zu erhalten und insbesondere auch als Sprachrohr und Ansprechpartner für unsere junge Mannschaft dienen, zu der ich damals ja auch noch als aktiver Spieler gehörte.

Dennis: Bei mir ist es so, dass ich schon etwas „vorbelastet“ war. Bei meinem Heimatverein Germania 09 Niederrodenbach habe ich mich direkt nach dem Wechsel in den Seniorenbereich in den Spielausschuss wählen lassen. Es war bei meinem Wechsel zum SVA von meiner Seite aus nicht wirklich angedacht,  weiterhin als Spieler und „nebenbei“ noch als Ehrenamtler tätig zu sein. Dies hat sich dann aber mit der Zeit wieder geändert. Zum einen wird in einem Verein, wie der SVA einer ist, jede helfende Hand benötigt, zum anderen hat Günther Noll das Gespräch mit mir gesucht und mich motiviert, in den Vorstand aktiv einzusteigen. Der SVA ist mir in relativ kurzer Zeit sehr stark, besonders auch  aufgrund der Personen im Umfeld, ans Herz gewachsen; da wollte ich dann auch einfach meinen Teil dazu beitragen und etwas an die Vereinsfamilie zurückgeben.

 

2.) Ihr beide macht das jetzt schon ein paar Jahre lang, und das an sehr verantwortungsvoller Stelle. Hat sich dieses Engagement gelohnt? Wie fällt euer Zwischenfazit aus?

Stephan: Das muss ich von zwei Seiten betrachten. Von dem Feedback, das uns häufig entgegengebracht wird, hat sich unsere Arbeit bis hierhin meines Erachtens gelohnt. Es ist schön, wenn man von langjährigen Mitgliedern auf die Schulter geklopft bekommt und wir für unsere Arbeit im und für den Verein gelobt werden. Aus privater Sicht muss ich dagegen gestehen, dass ich das Aufwand-Nutzen-Verhältnis immer mal wieder anzweifle. Es wird von mir und den Vorstandskollegen sehr viel unserer Freizeit in den SVA investiert, wir führen an allen möglichen Stellen Gespräche und versuchen, den Verein weiterhin gut aufzustellen. Dennoch gibt es – aus meiner Sicht – immer wieder Dämpfer, ein paar Beispiele: Wir haben seit Jahren nahezu konstante Mitgliederzahlen und im Grunde genommen kaum Mitgliederzuwachs. Wir versuchen seit Jahren, Schiedsrichter für unseren Verein zu akquirieren, und stoßen hier auf wenig Interesse. Wir wollen und müssen unseren Vorstand weiterhin verjüngen, aber wenn es um die tatsächliche Mitarbeit in einer Ehrenamtsposition im Vorstand geht, dann schrecken viele Mitglieder doch eher zurück. Da muss man sich schon manchmal selbst motivieren, damit man die Lust nicht verliert.

Dennis: Ich denke, dass sich das Engagement, nicht nur von Stephan und mir, sondern auch von allen Kollegen, die im und um den Verein tätig sind, lohnt bzw. gelohnt hat. Wenn man schaut, was in den letzten Jahren alles geschafft wurde (z.B. Erweiterung und Überdachung Terrasse, neue Grünfläche, renoviertes Vereinsheim), darf man doch auch ein wenig stolz sein. Es ist ja nicht so, dass man sagt: „So, jetzt renovieren wir mal nebenbei das Vereinsheim.“ Das muss dann von allen Seiten passen. Bemerkenswert ist, welche Zeit die Handwerker im Verein (Rudi Trageser, Rico Robles, Hermann Betz usw.) nebenbei aufbringen, um solche Projekte umzusetzen, das nötigt einem doch gehörigen Respekt ab.  Aber es ist tatsächlich auch so, dass das ehrenamtliche Engagement einen großen Teil der eigenen Freizeit einnimmt. Es gibt keinen Tag, an dem zumindest Stephan und ich nicht im Austausch über den SVA sind. Wenn man dann denkt, mal ein paar Tage durchschnaufen zu können, steht schon wieder das nächste Thema auf der Agenda. Es wird also nie wirklich langweilig, wenn man das so sagen will.

 

3.) Der SVA hat vor knapp zwei Jahren eine neue Satzung beschlossen. Haben sich die Änderungen/Neuerungen für die Arbeit im Vorstand/im Verein gelohnt?

Stephan: Das war zunächst ein administratives MUST-HAVE, das wir angehen mussten. Die letzte offiziell beim Amtsgericht hinterlegte SVA-Satzung war aus den 70er Jahren. In diesem Zusammenhang haben wir uns auch gleich den Paragrafen bezüglich der Vorstandszusammensetzung gewidmet und diese etwas zukunftsorientierter aufgestellt. Ich denke, die wichtigsten Anpassungen liegen nun darin, dass unser geschäftsführender Vorstand aus 3-5 Mitgliedern bestehen kann und wir somit eine gewisse Flexibilität in der Zusammenstellung haben. Zudem ist es hilfreich, dass wir die Amtszeit der Vorstandsmitglieder nun auf 2 Jahre angepasst haben. Somit haben wir eine längere Phase, in der wir als Vorstand zusammenarbeiten können, und wir müssen nicht jedes Jahr eine Vorstandsneuwahl vornehmen.

Dennis: Es war zwingend notwendig, die Satzung anzupassen, da diese einfach nicht mehr zeitgemäß war. Wir haben nun Flexibilität in der Zusammensetzung des Vorstandes und haben in diesem Zuge auch direkt die einzelnen Aufgabengebiete neu definiert bzw. angepasst. Für mich persönlich war es interessant zu sehen, mit welch enormer Arbeit diese neue Satzung verbunden war. Einfach mal ein paar Zeilen rausnehmen und etwas anpassen, ist nicht. Das muss für den Verein ja absolut wasserdicht sein.

 

4.) Stephan, dein Vorstandsamt trägt die Bezeichnung „VORSTAND FINANZEN UND VEREINSSTRUKTUR“. Kannst du mal erklären, welche Aufgabenfelder du bearbeitest?

Stephan: Ich bekleide einen Vorstandsposten, bei dem viel im Hintergrund und nicht unmittelbar sichtbar für die Mitglieder läuft. In enger Zusammenarbeit mit unserem Kassierer Winfried Noll müssen wir z.B. unsere gesamten Einnahmen und Ausgaben sehr akribisch überwachen und Finanzamt-konform aufbereiten. Das geht so weit, dass wir unterschiedliche Kassenbücher führen, da wir neben dem sonntäglichen Heimspielbetrieb auch einen intakten Trainings-, Dämmerschoppen- und Bundesliga-Betrieb haben. All das muss dokumentiert werden, weshalb ich mich auch regelmäßig mit unserem Steuerbüro austausche.

Unter den Part „Vereinsstruktur“ fällt eine Vielzahl von Aufgaben an, die wir uns teilweise aber auch im gesamten Vorstand aufteilen. Hierzu zählen zum Beispiel die Mitgliederverwaltung in unserer Vereinsverwaltungssoftware, die Akquisition und Betreuung von Sponsoren und Mitgliedern sowie Ideensammlungen, wie wir hier besser werden können bzw. was wir hier tun können, um unsere SVA-Mitglieder und Gönner an unseren Verein zu binden. Hier schaue ich auch immer gerne bei anderen Vereinen, was dort in dieser Hinsicht gemacht wird. Letztendlich kümmere ich mich aktuell auch noch um unsere SVA-Homepage, den zuletzt wieder aktivieten Newsletter-Versand an unsere Mitglieder und bin Teil von derzeit drei Administratoren, die unsere SVA-Facebook-Seite betreuen. Gerade bei den drei letztgenannten Aufgaben bzw. Medien wäre ich dankbar, wenn wir in der nächsten Mitgliederversammlung einen neuen Vorstandskollegen finden würden, der diesen Part übernehmen könnte.

 

5.) Hast du Vorstellungen, wie sich der SVA als Amateurfußballverein in den nächsten Jahren entwickeln wird/soll?

Stephan: Ich hoffe, dass wir zeitnah – vielleicht sogar schon bei den nächsten Vorstandswahlen in der Mitgliederversammlung 2019 – drei bis vier zusätzliche junge Mitglieder für ein Ehrenamt beim SVA gewinnen können, um all unsere vorliegenden Aufgaben weiterhin gut umgesetzt zu bekommen. Das ist meines Erachtens zwingend erforderlich, um für die nächsten 10 Jahre gut aufgestellt zu sein und um unseren Mitgliedern und Gönnern weiterhin das Gefühl zu geben, dass in unserem Verein kein Stillstand herrscht. Sofern wir uns im Vorstand gut aufstellen und das nötige Ehrenamts-Engagement an den Tag legen, dann wird auch in den nächsten Jahren – so wie wir es insbesondere in den letzten 4-5 Jahren beim SVA erleben – eine gute Stimmung und Harmonie herrschen.

Im sportlichen Umfeld müssen wir in den nächsten Jahren sicherlich einige Hürden meistern (Stichpunkt Schiedsrichter- und Jugendspielermangel), aber da sind Dennis und unser Jugendleiter Marco Schneider eigentlich auch immer am Zahn der Zeit. Nichtsdestotrotz wollen und müssen wir uns hier mal Konzepte überlegen, was in den nächsten Jahren auf uns als Verein zukommen könnte und wie wir uns diesbezüglich aufstellen. Das sind Aufgaben und Projekte, denen wir uns im neuen Jahr widmen müssen – langweilig wird’s auf jeden Fall nicht.

 

6.) Dennis, dein Vorstandsamt trägt die Bezeichnung „VORSTAND SPORTLICHE ANGELEGENHEITEN / SPORTLICHER LEITER“. Was sind deine Kernaufgaben?

Dennis: Hier nehmen natürlich ein Großteil der Zeit die beiden aktiven Seniorenmannschaften ein. Es geht zunächst v.a. darum, „das Ganze am Laufen zu halten“. Wir können uns glücklich schätzen, aktuell über 40 aktive Spieler für beide Kader zur Verfügung zu haben. Aber da steht dann auch ein entsprechender Aufwand dahinter. Dies geht natürlich nicht als Einzelkämpfer; ohne die Trainer (Niko, Tobias, Lars) sowie Walter Nussbaum und Lucas Betz als Mitglieder des Spielausschusses wäre das alles nicht händelbar.

Man kann die Aufgaben in zwei Hälften unterteilen: Zu Beginn eines neuen Jahres stehen für uns (Stephan und mich) immer die Spielergespräche mit unseren aktuellen Spielern für die kommende Saison an. Wir möchten dieses Thema immer frühestmöglich angehen, um zum einen Planungssicherheit zu haben, zum anderen haben wir dann immer noch die Möglichkeit, auf eventuelle Abgänge reagieren zu können. Was potenzielle Neuzugänge angeht, steht für alle Beteiligten immer erstmal das Charakterliche im Vordergrund. Es bringt uns nichts, einen Topkicker im Kader zu haben, der allerdings menschlich absolut nicht passt und am Ende für Unruhe sorgt. Hinzukommen noch die Themen Ausstattung der Spieler und Betreuer sowie Ausrüstung für den Trainingsbetrieb. Hier ist auch immer etwas zu tun, denn die Trainer wollen den Spielern natürlich ein möglichst abwechslungsreiches Training bieten, wofür dann doch mal das eine oder andere Trainingsgerät benötigt wird.

Während der Saison geht es dann darum, den Spielbetrieb am Laufen zu halten sowie an den verschiedensten Besprechungen des Kreisfußballausschusses und des Verbands teilzunehmen.

Zukünftig wird das Thema Jugend immer mehr in den Vordergrund rücken. Ich bin froh, dass wir mit Marco Schneider einen absoluten Fachmann mit im Vorstand haben, der hier im Hintergrund sehr aktiv ist. Wenn man sich aktuell die Anzahl der A-Jugend-Mannschaften anschaut, muss man sich schon die Augen reiben. Konnte vor einigen Jahren noch jeder Verein eine eigene Mannschaft stellen, so geht dies mittlerweile nur noch über Spielgemeinschaften. Aktuell spielen im Kreis Gelnhausen lediglich noch 9 (!) A-Jugend-Mannschaften gegeneinander. Unter dem Strich kommen somit immer weniger Spieler in den Seniorenbereich, und der „Kampf“ um diese Spieler wird für die Vereine immer härter. Dies wird früher oder später auch dazu führen, dass es dann im Seniorenbereich immer mehr Spielgemeinschaften geben wird und/oder einige Verein keine zweite Mannschaft mehr melden können, da einfach zu wenige Spieler zur Verfügung stehen.

 

7.) Wie fällt dein Fazit für unsere beiden Mannschaften im zu Ende gehenden Jahr aus?

Dennis: Ich denke, wir können hier absolut zufrieden sein mit dem Abschneiden beider Teams. Vor allem das B-Team bereitet ja die letzten zwei Jahre durchgängig Freude. Zuerst die Meisterschaft in der C-Liga, dann der direkte Durchmarsch von der B-Liga in die A-Liga. Mehr geht eigentlich nicht. In der neuen Liga musste sich die Mannschaft erstmal zurechtfinden. Man spielt hier hauptsächlich gegen erste Mannschaften, und es wird doch ein wenig schneller gespielt als in der B-Liga. Trotz des aktuell letzten Platzes ist die Mannschaft absolut konkurrenzfähig und muss sich vor keinem Gegner verstecken. Der Klassenerhalt in der A-Liga ist definitiv noch drin. Dies wäre in meinen Augen noch höher zu bewerten als die vorangegangenen Aufstiege.

Das A-Team spielt aktuell auch eine starke Runde und ist immer noch in Schlagdistanz zur Tabellenspitze. Man hat sich im Vergleich zur Vorsaison noch einmal gesteigert und zeigt dauerhaft, dass die Mannschaft jeden Gegner schlagen kann. Wenn es gelingt 2019, gut aus den Startlöchern zu kommen und man von Verletzungen (zuletzt fielen 5-6 Stammspieler aus) verschont bleibt, ist sicherlich noch etwas nach oben drin.

Bei allem Sportlichen, positiv wie negativ, steht in den Ligen, in denen wir uns bewegen, doch auch das Gesellschaftliche und Menschliche im Vordergrund. Und ich denke, dass der SVA hier eine seiner ganz großen Stärken hat. Wenn man sieht, was sich manchmal donnerstags nach dem Training oder sonntags nach den Spielen im Vereinsheim abspielt, ist das schon sensationell. 

Auch die Vereinsveranstaltungen sind immer überragend organisiert und besucht. Als Paradebeispiel dient hier sicherlich unsere Jahresabschluss-/Weihnachtsfeier im Foyer der Freigerichthalle. Ich behaupte, dass es nur wenige Vereine im Umkreis gibt, die eine solche Feier mit 150 und mehr Personen durchführen. Für viele mag es eine lästige Pflicht sein, eine solche Feier durchführen zu müssen, für uns ist es das gesellschaftliche SVA-Highlight des Jahres!

Dennis Thomas, Vorstand sportliche Angelegenheiten (Sportlicher Leiter)
Stephan Moll, Vorstand Finanzen und Vereinsstruktur

Interview mit den SVA-Platzkassierern

Anbei ein neues Interview von unserem Interview-Experten Walter Biba, Beisitzer im Vorstands-Team des SVA. Diesmal hat er sich unsere fleißigen Platzkassierer geschnappt und sie mit einigen interessanten Fragen konfrontiert:

1.) Fühlt ihr euch als „ Ab-Kassierer“ oder als „Empfangskomitee“ des SVA?

Ab-Kassierer sind wir nicht, wir haben jedoch eine wichtige Aufgabe: Geld einzunehmen für den Verein. Aus diesem Grund ist es auch eine wichtige und vertrauensvolle Aufgabe, die uns übertragen worden ist. Und das gilt bei jedem Wetter!

Wir fühlen uns jetzt nicht als ein offizielles Empfangskomitee des SVA. Wir sind jedem Besucher gegenüber höflich und freundlich, zumal man die meisten (Altenmittlauer) ohnehin persönlich kennt. Hat jemand mal seine Saison-Dauerkarte vergessen, lässt sich das über die Liste der Inhaber, die uns vorliegt, ganz schnell klären.

Bei Funktionären der Gastvereine sind wir schon genau, wer seinen Ausweis vergessen hat, muss halt bezahlen. Das wird aber auch eingesehen.

Selbstverständlich begrüßen wir auch ganz besonders unsere Spieler, deren Frauen und Freundinnen der Ersten und Zweiten Mannschaft und unsere Trainer. Das sind immer sehr freundliche Begegnungen. Unser Standardsatz lautet: „HEUTE WIRD GEWONNEN“!

Auch die Begrüßung des Schiedsrichters obliegt uns, um ihn danach in die Hände des SR-Beauftragten zu übergeben.

 

2.) Wie freundlich sind die Besucher, die zu unseren Heimspielen kommen?

Da gibt es keine Kritik. Die Besucher – Einheimische wie auch Gäste – sind immer freundlich. Wenn A- und B-Team einen gemeinsamen Heimspieltag haben, müssen wir halt immer fragen, zu welchem Spiel sie jetzt kommen, da für KOL und KLA unterschiedliche Eintrittspreise gelten. Wir setzen dabei ganz klar auf die Ehrlichkeit der betreffenden Personen.

 

3.) Wie ist das mit den Ausweisen/Freikarten für Funktionäre oder Betreuer der Gastmannschaft?

In der Regel zeigen die Inhaber dieser Ausweise diese schon, wenn sie auf uns zukommen. Und wenn der Ausweis vergessen wurde – siehe oben –, wird anstandslos bezahlt. Die Frauen/Freundinnen unserer Spieler haben auch ein Jahresticket, das ist so gut geregelt. Gästespieler, die nicht zum Einsatz kommen, möchten auch manchmal ohne Eintrittsgeld rein, aber die müssen dann doch bezahlen.

 

4.) Gibt es vielleicht ein besonderes Ereignis, eine bemerkenswerte Geschichte, die ihr erzählen könnt?

Da ist uns in den letzten Jahren nichts Erwähnenswertes passiert. Durch den Umbau im Eingangsbereich haben auch die „Nassauer“, die sich um den Eintritt drücken wollen, keine Chance mehr, sich an uns vorbeizumogeln. Dieses schäbige Verhalten mussten wir leider früher hin und wieder schon mal registrieren und unterbinden.

Wir Platzkassierer bekommen zwar nicht alles vom Spiel mit, doch sollte ein Schiedsrichter mal einen miesen Tag haben und unsere Mannschaft ganz deutlich benachteiligen, da ist es dann schon ein bisschen schwierig, ihm freundlich auf Wiedersehen zu sagen. Andererseits verteilen wir auch Lob an die Schiris, die es gut gemacht haben.

 

Das Bild zeigt unser Platzkassierer-/Platzordnerobmann-Team (von links nach rechts): Rudi Trageser, Dieter Hartmann, Winfried Noll

„Stern des Sports“ Auszeichnung am 13.12.2018

Vor knapp einem Jahr hat sich mit der „Behinderteneinrichtung Aumühle“ in Darmstadt-Wixhausen eine ganz besondere Freundschaft angebahnt. Es folgten unter anderem ein toll besuchtes Benefizspiel in Altenmittlau mit gemeinsamer Aufstiegsfeier unseres B-Teams am gleichen Mai-Wochenende sowie ein Rückspiel in Darmstadt-Wixhausen, zu dem der SVA mit zahlreichen Fans angereist ist.

Aufgrund dieses besonderen gesellschaftlichen und sozialen Engagements zum Thema „Inklusive Vereinsfreundschaft“ wird unser Verein mit dem „Stern des Sports“ in Bronze ausgezeichnet. Stellvertretend für den Deutschen Olympischen Sportbund und den Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken wird ein Vertreter der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG die Preisverleihung am 13.12.2018 in unserem Sportlerheim vornehmen. Die Übergabe soll gegen 18:30-18:45 Uhr erfolgen.

Unser Sportlerheim ist an diesem Abend für alle interessierten Mitglieder, Fans und Unterstützer geöffnet. Ab 18:55 Uhr übertragen wir zudem das Europa League Spiel zwischen Lazio Rom und Eintracht Frankfurt.

Weitere Informationen zu der „Stern des Sports“ Auszeichnung findet ihr auf der offiziellen „Sterne des Sports“ Homepage sowie auf der dazugehörigen Informationsseite der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen

Interview mit Rolf Ewig, Vorstand Wirtschaft und Veranstaltungen

Interview zwischen Walter Biba, Beisitzer im Vorstands-Team des SVA, und Rolf Ewig, geschäftsführender Vorstand für die Bereiche Wirtschaft und Veranstaltungen:

1.) Was ist die wichtigste Aufgabe des Vorstands für Wirtschaft und Veranstaltungen?

Da ich das alles nicht alleine bewältigen kann und für den Wirtschaftsbereich meine Ausschussmitglieder benötige, bin ich der Meinung, dass Präsenz zeigen, auf die Mitglieder, Spieler und Zuschauer zugehen und sich mit ihnen austauschen, für mich die wichtigsten Faktoren sind. Ich will den Leuten das Gefühl geben, dass sie nicht nur wichtig sind, wenn wieder ein Dienst ansteht oder sie bei einer anderen Arbeit benötigt werden. Es muss allen Spaß machen, beim SVA mitzuhelfen, nur dann kann ich meine Vorstellungen umsetzen und meine eigene Motivation hochhalten.

2.) Die Einnahmen mittels Eintrittsgelder zu den Heimspielen werden nicht mehr in der Zukunft. Was muss ein Verein wie der SVA alles tun, „um über die Runden zu kommen“?

Der Umbau des Sportlerheims soll dazu beitragen, dass in einer gemütlicheren Atmosphäre die Leute länger beim SVA verweilen und dadurch natürlich auch die Umsatzzahlen steigern. Auch hier sind wir wieder beim Zuhören und Umsetzen von Ideen der Vorstandskollegen und Vereinsmitglieder (z. B. neue Schnapssorten, Kellerbier, Brötchen statt Brot zur Bratwurst).

Die Unterstützung bei wichtigen Vorhaben durch Mitglieder und Sponsoren (z. B. neue Bänke und Auswechselhäuschen ) hat dazu beigetragen, dass der Verein viel Geld sparen konnte. Hier nochmals mein herzlichster Dank an alle, die dem Verein dabei finanziell geholfen haben.

Durch den Umbau der Duschen und die Installation der neuen Heizung werden der Wasserverbrauch und die Energiekosten gesenkt.

Mit unseren Veranstaltungen (Haxenabend, Open-Air-Party, Jugend-Turnier, Äbbelwoifest und Schlachtfest) sind wir meiner Meinung nach am Limit angekommen. Denn wenn wir noch mehr Veranstaltungen ins Leben rufen, kommen irgendwann die Leute nicht mehr, und wir stoßen auch beim Dienst an unsere Grenzen.

3.) Gibt es in den unterschiedlichen Bereichen des  Vereinslebens  Einsparpotenziale?

Einige Punkte habe ich oben bereits aufgezählt, um andere Punkte kümmern sich meine Vorstandskollegen in ihren Arbeitsbereichen.

Was mir noch am Herzen liegt, wenn es finanziell umsetzbar ist, wäre, dass wir, wie bereits im Sportlerheim vorhanden, die komplette Beleuchtung auf LED-Licht.

4.) Der Service bei den Heimspielen wird von Besuchern der Gastmannschaft – so bekomme ich es jedenfalls mit – gelobt. Was ist das Geheimnis, das dahinter steckt?

Das habe ich in der ersten Frage teilweise schon beantwortet. Man muss auf die Leute zugehen, sich mit ihnen unterhalten und ihnen das Gefühl geben, dass Sie beim SVA willkommen sind. Das kann ich aber nicht alleine bewältigen, sondern das geht nur in einem gut funktionierenden  Wirtschaftsausschuss. Deshalb an dieser Stelle der Dank an mein Team: Luzia Ewig, Alfred Höfler, Jürgen Grunert und Reinhard Poft. Außerdem möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich bei ALLEN bedanken, die ihre Freizeit dem SVA zur Verfügung stellen, um uns zu helfen. Natürlich auch den Spielern der beiden Mannschaften, die jederzeit bereit sind, irgendeinen Dienst zu übernehmen.

5.) Wie sieht der SVA in zehn Jahren aus?

Darüber mache ich mir eigentlich gar keine Gedanken, da ich der Meinung bin, da können so viele Dinge, im Positiven wie im Negativen, passieren, die wir vielleicht nicht beeinflussen können. Ich bin eher jemand, bei dem das JETZT zählt und nicht, was machen wir in 10 Jahren!

6.) Als ehemaliger erfolgreicher Fußballer schaust Du natürlich auch auf die Spiele unserer beiden Teams. Juckt es da manchmal, eine Meinung dazu zu haben?

Die Frage ist so falsch formuliert! Ich habe immer eine Meinung zu den Spielen der beiden Mannschaften. Aber ich halte mich diesbezüglich öfters zurück, meine Meinung zu sagen! Natürlich mache ich mir meine Gedanken, da mir der SVA ans Herz gewachsen ist, und ich leide und freue mich genauso wie die Spieler auch. Wenn das nicht so wäre, würde ich nicht schon seit fast 25 Jahren beim SVA in irgendeiner Funktion im Vorstand mitarbeiten. Ich gebe aber zu, dass ich es erst lernen musste, meine Meinung (im Negativen) öfters für mich zu behalten, um keine „Stimmung“ im Verein hervorzurufen.

A- & B-Team beschenkt unseren Vorsitzenden

Ein ganz besonderes Geschenk hat unser Vorsitzender Günther Noll anlässlich seines 75. Geburtstages Anfang September (09.09.) gestern Abend von den Spielern des A- & B-Teams überreicht bekommen.

Das Team bedankte sich für sein überragendes Engagement, das er unerbittlich seit Jahren an den Tag legt. Auch mit 75 Jahren lebt und liebt unser Vorsitzender den SVA und ist mit viel Herzblut bei der Sache.

Vielen Dank lieber Günther!

Und vielen Dank auch an deine Frau Renate, die sowohl Spieler als auch Vorstand gestern Abend mit leckerem Essen versorgt hat.

Interview mit Spielertrainer Lars Weingärtner

Interview zwischen Walter Biba, Beisitzer im Vorstands-Team des SVA, und Lars Weingärtner, Spielertrainer des A-Teams:

1.) Die KOL der Saison 2018/19 gilt als die stärkste der letzten Jahre. Woran machst Du persönlich das fest?

Ob es jetzt die stärkste KOL der vergangenen Jahre ist, das will ich jetzt noch nicht vollständig beurteilen, denn dafür habe ich noch zu wenig Spiele in der Saison gesehen. Auffällig ist, dass unheimlich viele höherklassige Spieler diesen Sommer in die Kreisoberliga Gelnhausen gewechselt sind. Und so etwas hebt automatisch das Niveau der Liga an. Der SV Neuses hat mit Kevin Lehr einen Gruppenliga-Torjäger geholt, Guiseppe Sbano von der SKG Mittelgründau spielte vergangene Runde noch Verbandsliga bei der SG Bruchköbel, Kevin Demuth (Germania Rothenbergen) und Jannik Burgstaller (vom SVA) kommen ebenfalls aus der Verbandsliga und der FC Gelnhausen hat mit Steven von der Burg sogar einen Hessenliga-Mann an Land gezogen. Das ist schon enorme Qualität, und das waren nicht mal alle. Ich als Trainer finde es spannend, dass diese Liga so ausgeglichen besetzt ist wie selten zuvor. Ich denke wirklich, dass in der Klasse jeder jeden schlagen kann. Und das macht die Kreisoberliga diese Saison unheimlich interessant. 

 

2.) A- und B-Team sind durch die Möglichkeit des Hin-und Herwechselns von Spielern (klare Regularien) miteinander verzahnt. Was bedeutet das für das Trainerteam?

Für das Trainerteam bedeutet dies, dass wir ständig im Austausch sein müssen und wir –  Tobias Dedio, Niko Celebi und ich – viel kommunizieren müssen. Beispiel Niklas Betz. Vergangene Runde war er Stammspieler im A-Team. In der Vorbereitung war er nun drei Wochen im Urlaub, weshalb er sich erstmal im B-Team die nötigen Körner holen musste. Stück für Stück haben wir ihn so wieder ans A-Team herangeführt; und gegen Germania Rothenberger hat er dann wieder von Anfang an gespielt.

 

3.) Welche Ziele hast Du Dir mit dem A-Team gesteckt?

Wir alle – Vorstand, Trainer und Mannschaft – haben uns zum Ziel gesetzt, dass wir gerne im ersten Tabellendrittel mitmischen wollen. Wenn wir vom Verletzungspech einigermaßen verschont bleiben, haben wir auch die Qualität dazu. Aber wie oben schon angesprochen, wird das in dieser ausgeglichenen KOL alles andere als leicht. Außerdem –  und das halte ich für mindestens genauso wichtig wie das Saisonziel –  möchten wir als Trainerteam unsere Eigengewächse weiter fördern und ausbilden. Der A-Jugend-Jahrgang der Jugendtrainer Oliver Schlögl und Volker Rohrer hatte eine enorme Qualität, und diese Jungs sind die Zukunft des Vereins. Die Antons oder Hollanders sind alle erst 18 bzw. 19 Jahre alt und sollen in drei bis vier Jahren das Grundgerüst beider SVA-Mannschaften bilden. Darauf arbeiten wir hin, und es wäre für den SVA eine schöne Sache, so viele Eigengewächse im eigenen Trikot zu sehen.

 

4.) Dein Torwartspiel ist – sagen wir mal so – nicht ohne Risiko/riskant. Welche taktische Vorstellung steckt dahinter?

Ich möchte kurz vorwegschicken, dass ich bis zur B-Jugend Feldspieler war. Viele wissen das gar nicht. Wahrscheinlich interpretiere ich die Torwartposition deshalb etwas offensiver als meine anderen Torwart-Kollegen. Wenn wir in den taktischen Bereich gehen, versuchen wir durch meine offensive Torwartstellung beim Spielaufbau, eine Überzahlsituation zu schaffen. Wenn ein „Sechser“ diesen Part übernehmen würde, hätten wir einen Akteur weniger vor dem Ball, so haben wir im Mittelfeld eine Anspielstation mehr. In der Defensive könnte es vielleicht wirklich der eine oder andere meiner Ausflüge weniger sein. Aber die Abwehrspieler mögen meine Spielart, weil sie wissen, dass ihnen in brenzligen Situationen geholfen wird, wenn sie mal überspielt werden. Außerdem kam ich in meiner Karriere erst ein einziges Mal zu spät zum Ball und bekam dafür die Rote Karte (gegen den SV Somborn). Einmal in zwölf Jahren Seniorenfußball – also die Quote ist gar nicht mal so schlecht.

 

5.) Viele Fußballspieler schnüren schon in den untersten Amateurklassen – so scheint es zumindest –  ihre Schuhe für den Verein, „bei dem es die größten Versprechungen gibt“. Wird sich dieser Trend bei immer weniger werdenden Nachwuchsspielern verstärkt fortsetzen? Gibt es auch andere Faktoren, wonach sich ein Spieler „seinen Verein“ aussucht?

Ja, der Trend mit den immer weniger werdenden Nachwuchsspielern wird sich leider fortsetzen. Das ist aber ein gesellschaftliches Problem und kein spezifisches der Fußballvereine. Dafür gibt es auch mehrere Gründe. Erstens: Es erden nicht mehr so viele Kinder geboren. Zweitens: Die Kinder haben mittlerweile viel mehr Sportalternativen, als sie früher hatten. Drittens: Allgemein treiben die Kinder weniger Sport als früher. Aber diese Probleme haben nicht nur die Fußballvereine, sondern auch der Tennisclub oder der Gesangverein von nebenan.

Zur zweiten Teilfrage: Natürlich gibt es auch andere Faktoren, beispielsweise einen wunderschönen Hartplatz. Spaß beiseite: Die Kameradschaft ist das A und O. Wenn die passt, dann sind andere Faktoren auch nebensächlich. Der SV Altenmittlau hat über die letzten Jahre hinweg einen wahnsinnig guten Teamspirit entwickelt. Nicht umsonst kommen viele Spieler nach einem Wechsel wieder zurück zum SVA, weil sie sagen: Hey, sowas wie hier gibt es einfach nicht so oft. Ein solches Team trainieren zu dürfen macht mich schon stolz.

Clubheim-Öffnungszeiten Freitag & Samstag

Da endlich auch wieder der Ball in der Bundesliga rollt, steht unser frisch renoviertes Clubheim ab sofort wie gewohnt Freitag Abend ab 18 Uhr und samstags ab 15 Uhr für alle interessierten Besucher offen. Natürlich können auch sonntags alle Spiele Live verfolgt werden im Rahmen unserer Senioren-Heimspiele.

Interview mit Günther Noll

Interview mit dem SVA-Vorsitzenden Günther Noll vom 08.08.2018:

1.) Aus zahlreichen Ecken und unterschiedlichen Richtungen hört man, „dem SVA geht es gut“. Wie siehst Du das?

„Dem SVA geht es gut“ würde ich grundsätzlich bejahen. Was aber nicht bedeutet, dass man sich damit zufrieden geben soll. Wir haben in den letzten 10 Jahren viel in unser Sportgelände und unser Clubhaus investiert. An dieser Stelle ein Dank und ein Lob an unsere treuen Mitglieder. Durch diese beträchtlichen Investitionen haben wir die Verantwortung und Pflichten, den finanziellen Rahmen und die Verpflichtungen einzuhalten. Was wiederum auch  bedeutet, dass es im wirtschaftlichen Bereich gut laufen sollte. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass die Kameradschaft und die Stimmung im Verein positiv bleiben. Dies aufrechtzuerhalten ist eine wichtige Aufgabe für uns Vorstandsmitglieder.

 

2.) Der SVA hat zwei Seniorenmannschaften in der höchsten und zweithöchsten Klasse des Fußballkreises. Das ist neu für den SVA. Wo führt der Weg hin?

Durch den Aufstieg des B-Teams in die Kreisliga A  ist die sportliche Abteilung sehr gefordert. Im Grunde genommen  haben wir nun zwei  A-Teams. So spielen wir mit unserem B-Team z.B. gegen  Vereine wie Geislitz, Neuenhaßlau, Hailer, Großenhausen, Niedermittlau usw., das sind die 1. Mannschaften dieser Orte und die haben alle schon Kreisoberliga oder sogar noch höherklassiger gespielt. Das erfordert nun in allen Bereichen etwas mehr –  auch an Arbeit. Aber wir haben mit Nico Celebi einen ganz tollen Trainer, akribisch und fleißig. Für die Betreuung – besonders des B-Teams –  wäre es gut, wenn wir noch zusätzliche Helfer bekämen. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir die Klasse halten könnten, denn das ist besonders  für unsere jungen Spieler und auch für die anderen, die es im Moment noch nicht ins A-Team schaffen, ein Vorteil. Sie haben dann eine sehr gute sportliche Basis. Dadurch, dass das B-Team in der Kreisliga-A spielt, können sich die Spieler, die mal nicht für das A-Team nominiert worden sind, besser damit abfinden, denn sie spielen ja nur eine Klasse tiefer. Möglicherweise kommt auch mancher Spieler noch hinzu, dem die sportliche Herausforderung beim SVA, mindestens Kreisliga A zu spielen, gut gefällt.

 

3.) Die Jugendarbeit in den Fußballvereinen wird trotz allen Engagements der Verantwortlichen immer schwieriger. Was müssen die Vereine/der SVA tun, um dem entgegenzuwirken?

Mit der Jugendarbeit beginnt für alle Vereine eine noch schwerere Zeit. Wie wir alle wissen, und auch schon viel darüber gesprochen haben, sind die Beispiele mit Sorge zu sehen. Wenn in zwei  Fußballkreisen (Gelnhausen und Büdingen) nur noch 8 A-Jugendmannschaften spielen, wird es sehr schwierig werden, dann in ein paar Jahren Seniorenteams mit Spielern zu bestücken. Es gibt ein paar Vereine, die grasen alles ab, wie Alzenau, Bruchköbel, Bad  Soden; jetzt beginnt auch Linsengericht damit. Wenn man hier mithalten will, braucht man  ein starkes Leitungsteam in der Jugendabteilung, das mit Ideen und viel Einsatz, aber auch mit  Wissen über ein solches Thema, diese Problematik angehen wird – viel Arbeit! Der Trend,  wie er sich im Moment abzeichnet, wird ein Ausdünnen des gesamten Fußballs mit sich bringen. Beispiele, wie wir sie bei der Jugend kennen, dass mehrere Vereine sich zusammenschließen, werden auch verstärkt im Seniorenbereich kommen.

 

4.) Wie siehst Du den SVA im Bereich ehrenamtlicher Mitarbeit aufgestellt?

Wir haben vor zwei Jahren einen richtungsweisenden Weg eingeschlagen, den Vorstand in Aufgaben- und Sachbereiche aufzugliedern. Ich war darüber sehr glücklich, denn wir haben damit den neuen Vorstand qualitativ verbessert. In jedem Unternehmen ist es wichtig, dass die nachkommenden Mitarbeiter im Vorstand  früh lernen und wissen, wie es im Verein läuft, und das ist beim SVA der Fall. Damit verbunden ist auch das, was bei Frage 1 von mir aufgeführt wurde: Die Kameradschaft im Verein ist so immens wichtig. Der Verein muss ein Ort sein, wo man sich wohl fühlt. Auch das Gespräch vom Vorstand mit ganz normalen Mitgliedern, kann den einen oder anderen dazu bringen, dass er sich sagt, bei denen gefällt es mir, da mach ich auch mit. Wenn zunächst auch nur ein wenig.

 

5.) Wohin geht die Reise für den Amateurfußball? Hast Du eventuell Vorschläge parat?

Schwer! Ich persönlich denke, hier sind viel Intelligenz und Weitsicht gefragt. Die Basis braucht neue Konzepte, angepasst an die heutige Zeit sowie auch an das Denken und Handeln der heutigen Jugend. Das wird sehr schwer werden, ist aber wichtig.

Zur Thematik Schiedsrichter möchte ich Folgendes anmerken:  Wer will schon für ein paar Euro diesen Aufwand und Ärger auf sich nehmen. Eine Lösung, wie das besser werden könnte, sehe ich nicht. Oder aber man geht tatsächlich den Weg über das Geld. Ein Vorschlag von mir ist, dass die Jugendspiele durch Trainer oder Betreuer des Heimvereins geleitet werden. Beim Schiedsrichterpflichtsoll sollten alle geleiteten Spiele der SR eines Vereins addiert und dann angerechnet werden. SR mit z.B. 100 Spielen haben aktuell  bei Anrechnung den gleichen Stellenwert wie ein SR, der gerade mal die Pflichtzahl (12) erfüllt hat. Die Addition ergäbe dann die Berechnungsgrundlage für das Schiedsrichterpflichtsoll des jeweiligen Vereins. Nicht die Anzahl der SR, sondern die Anzahl der geleiteten Spiele ist dann ausschlaggebend.

 

Das Interview führte Walter Biba, Beisitzer im Vorstands-Team des SVA.

Video- und Bildaufnahmen auf dem Vereinsgelände

Wir bitten um Berücksichtigung des folgenden Schreibens, welches wir diese Woche auch in unserem Vereinsheim aufhängen werden!

Liebe SVA-Mitglieder und Besucher unserer Sportanlage,

der Schutz von Persönlichkeitsrechten liegt uns als Verein sehr am Herzen. Im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten möchten aber auch wir als Verein Öffentlichkeitsarbeit leisten und über Sport- sowie Vereinsveranstaltungen in Print-, Tele- und elektronischen Medien berichten.

So filmen wir zum Beispiel gelegentlich die Spiele unserer Senioren-Mannschaften (Anbieter „FuPa TV“) oder machen Bildaufnahmen von Vereinsfesten und Veranstaltungen zwecks Berichterstattung in der Presse, auf unserer Homepage https://sv-altenmittlau.de oder auf unserer Facebook-Seite https://www.facebook.com/svaltenmittlau

Um auch Außenstehenden einen Überblick über unsere fußballerischen Aktivitäten zu geben, veröffentlichen wir darüber hinaus Mannschafts- sowie ggf. Einzelbilder unserer Senioren- und Jugendmannschaften in den genannten Medien.

Falls Sie sich – egal ob SVA-Mitglied oder Gast auf unserer Sportanlage – in Ihrer Privat-/Intimsphäre verletzt fühlen oder falls Sie als Elternteil einer Veröffentlichung von Bildmaterial Ihres Kindes nicht zustimmen, bitten wir Sie, auf uns als Vorstand zuzugehen. Gerne beantworten wir Ihnen hierzu auch weitere Fragen.

  • Günther Noll (Vorsitzender)
  • Stephan Moll (Vorstand Finanzen & Vereinsstruktur)
  • Rolf Ewig (Vorstand Wirtschaft & Veranstaltungen)
  • Dennis Thomas (Vorstand Sport / Sportlicher Leiter)

Altenmittlau im August 2018

ERINNERUNG: Mitgliederversammlung am 18.05.2018

TERMIN-INFORMATION: Unsere diesjährige Mitgliederversammlung wird am Freitag 18. Mai um 20:00 Uhr in unserem Clubheim stattfinden. Die Einladungen an die Mitglieder sind bereits seit einigen Wochen verschickt. Wir bitten um Berücksichtigung dieses Termins und würden uns sehr freuen, wenn wir am 18. Mai zahlreiche Mitglieder zu unserer Versammlung begrüßen dürfen.