SVA Jugendturnier an Fronchleichnam

Auch dieses Jahr findet wieder das bewährte Fronleichnam-Jugendturnier (am 20.06.2019) auf unserer Sportanlage statt. Zum ersten Mal steht unser Turnier dabei unter dem Stern der „1. MIDAS-Pool Jugend Challenge“.

Bis spätestens 28.04.2019 können sich interessierte Vereine der G- bis E-Jugenden bei unserem Jugendleiter Marco Schneider anmelden.

Alle weiteren Infos und Anmeldemöglichkeiten findet ihr in folgendem PDF >>

Interview mit Jugendleiter Marco Schneider

Unser Beisitzer und Interview-Experte Walter Biba war mal wieder aktiv. Dieses Mal hat Jugendleiter Marco Schneider Rede und Antwort gestanden und Einblicke in seine Tätigkeiten sowie die Jugendsituation beim SVA gegeben:

 

1.) Wie viele Kinder/Jugendliche sind derzeit für den SVA in den unterschiedlichen Mannschaften gemeldet?

Aktuell befinden sich genau 30 Kinder/Jugendliche von der G- bis zur A-Jugend als Spieler beim SVA, was nicht wirklich viel ist, wenn man bedenkt, dass es 14 Jahrgänge sind. Das wiederum bedeutet im Schnitt ca. zwei Spieler pro Team.

 

2.) Wie sieht es mit den Trainern/Betreuern aus?

Der SV Altenmittlau stellt in dieser Saison die meisten Trainer/Betreuer innerhalb der JSG. In der G-Jugend ist das Phil Schneider, in der F-Jugend  Dennis Betz, in der E-Jugend Louis Hollander und Andreas Kyselka, in der D-Jugend Roger Pohl, Joshua Anton, Jannik Trageser und Sascha Adler. Insgesamt stellen die sechs Vereine innerhalb der JSG 17 Trainer für aktuell neun Teams.

ERGÄNZUNG:

Die JSG Freigericht – G-bis D-Junioren –  wird gebildet aus SV Altenmittlau, SV Bernbach, Germ. Horbach und SV Neuses. Die JSG Freigericht/Hasselroth – C- bis B-Junioren – besteht aus der JSG Freigericht und Alem. Niedermittlau und Viktoria Neuenhaßlau.

 

3.) Wie verhält es sich mit der Unterstützung der Eltern?

Die Unterstützung ist wirklich richtig klasse und toll. Ich möchte hiermit gerne allen Eltern einmal ein großes Dankeschön sagen für die wunderbare Unterstützung, sei es bei Heimspielen, beim Jugendturnier in Altenmittlau oder sonstigen Veranstaltungen. Man merkt selbstverständlich auch das Interesse von Jugend zu Jugend. Bei den „Kleinen“ der G-Jugend bis zur E-Jugend sind die meisten Eltern auch immer noch als Zuschauer dabei, ab der D-Jugend bis zur C-Jugend wird es schon weit weniger mit der Unterstützung und den Besuchen zu den Spielen . Ab der B-Jugend kann man froh sein, noch ein Elternteil zu finden als Fahrer zu den Auswärtsspielen.

 

4.) Die Mannschaften ab der E-Jugend spielen seit vielen Jahren in der Hallenrunde FUTSAL, Wie beurteilst Du diese „Variante“ des Hallenfußballs (offizieller Hallenfußball der FIFA und UEFA)?

Ab der E-Jugend wird Futsal (abgeleitet vom portugiesischen Wort Futebol de Salao oder dem spanischen futbol de sala = Hallenfußball) gespielt. Ich persönlich sehe einige Vorteile und befürworte den immer beliebter werdenden Futsal. Besonders gefällt mir z.B., dass es keine Bande gibt, dass Zeitverzögerungen mit Ballverlust geahndet werden und vor allem, dass das Grätschen nicht erlaubt ist.

ERGÄNZUNG:

Was ist das Besondere an Futsal?

Die Hallenfußballvariante Futsal gibt es bereits seit über 70 Jahren. Sie ist die offizielle Hallenfußballversion der FIFA und UEFA, daher gibt es auch entsprechende Welt- und Europameisterschaften im Futsal. Futsal ist ein spektakulärer und sehr schneller Sport, bei dem Technik und Spielwitz im Vordergrund stehen. Der besondere Reiz liegt auch in der Fairness, die diesen Sport prägt. Die Beschaffenheit des Futsal-Balls macht den großen Unterschied zum herkömmlichen Hallenfußball aus, denn der Ball ist sprungreduziert. Lässt man ihn aus zwei Metern Höhe fallen, springt er nur zwei bis dreimal leicht hoch und bleibt dann liegen! Dadurch ist die Ballkontrolle auf dem Hallenboden erleichtert.

Die Futsal-Regeln:

Futsal wird mit vier Feldspielern plus Torwart auf einem Handballfeld ohne Bande gespielt. Ein striktes Regelwerk verhindert hartes und körperbetontes Spiel. So sind z.B. Grätschen und Tacklings verboten. Die Fouls der Mannschaft werden gezählt und addiert; ab dem sechsten Foul gibt es einen Strafstoß. Pro Halbzeit kann jedes Team eine Auszeit beantragen. Eck-, Frei- oder Torabstöße müssen innerhalb von vier Sekunden ausgeführt werden, sodass die Dynamik des Spiels gefördert wird. Der Ball wird im Übrigen nicht eingeworfen, sondern eingekickt. Gepfiffen wird das Spiel, zumindest im Ligaspielbetrieb und bei offiziellen Meisterschaften, von zwei Futsal-Schiedsrichtern.

 

5.) Welche Wege muss der SVA in der Zukunft gehen, um Kinder und Jugendliche für den Fußball zu begeistern?

Die Kinder/Jugendlichen heutzutage interessieren sich teilweise für andere Sportarten, bevorzugen E-Sport auf der Konsole und zeigen immer weniger Interesse an der eigentlichen Sportart Fußball. Das ist ein generelles Problem heutzutage. Ich werde zusammen mit den Trainern der G- und F-Jugend in die Schulen gehen, um Werbung zu machen, da die Kids von klein auf mit der Sportart Fußball infiziert werden müssen; Ende April / Anfang Mai 2019 wird ein Stickeralbum (Bilder zum Einkleben ähnlich Panini-Album) mit allen aktuellen JSG Spielern erscheinen, was ggfs. weitere Aufmerksamkeit erregt und einige Kinder/Jugendliche dazu bewegen wird, mit dem Fußball zu starten.

 

6.) Welche Rolle fällt dabei dem Vorstand des SVA – zur Unterstützung des Jugendleiters – insgesamt zu?

Generell möchte ich mich bei meinen Vorstandskollegen für die Unterstützung bedanken, aber auch an diese appellieren, dass der Sportplatz und das Gelände auch zu Fußballzwecken genutzt werden sollen und nicht nur für verschiedene Feierlichkeiten. Des Weiteren wünsche ich mir, dass der Platz in Zukunft auch bei etwas schlechterem Wetter genutzt werden kann, wenn die Drainage erneuert worden ist. In der letzten Saison wurden etliche Spiele und Trainingseinheiten aus diesem Grund abgesagt (weil Wasser auf dem Rasenplatz stand) und in andere Ortsteile verlegt, was natürlich sehr schade ist.

Jugendleiter Marco Schneider